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FRIEDEN

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Kriege beenden – das ist Sache der Politik. Aber es braucht die Zivilgesellschaft und auch Stiftungen, um eine entsprechende Geisteshaltung, um Vertrauen und Gerechtigkeit in einer Gesellschaft zu schaffen.

Ohne sie ist kein dauerhafter Frieden möglich.

In dieser Multimedia-Reportage stellen wir Menschen vor, die auf ganz unterschiedliche Weise zum friedlichen Zusammenleben beitragen und mutig ihren Weg gehen

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Viele syrische Flüchtlinge sind traumatisiert und perspektivlos. Ein Projekt in Jordanien hilft, ihre Gefühle zu kanalisieren.

Die von einem Deutsch-Syrer gegründete Hilfsorganisation "Capoeira4Refugees" trainiert Kinder und Jugendliche in Flüchtlingslagern und Gemeinden, in denen Menschen aus dem bürgerkriegsgeschüttelten Nachbarland Syrien leben.

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Capoeira soll den Jugendlichen eine Beschäftigung geben, die Langeweile bändigen, ein Mittel sein, die traumatischen Kriegserfahrungen zu verarbeiten.

Oft ist der Sport das einzige Freizeitangebot für syrische Kinder.

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Jeden Mittwoch fahren Daniel und sein Co-Trainer Hussein nach Zarqa, einer Stadt im Nordosten Ammans, in der rund 50.000 syrische Flüchtlinge leben. Hier trainieren Daniel und seine Kollegen Kinder zwischen sieben und 17 Jahren.

"Viele Kinder sind wütend und wissen nicht, warum", sagt Daniel, "wir wollen ihnen eine Plattform geben, um sich auszudrücken."

In Kulturen, wo Männer nicht weinen und Gefühle nicht nach außen getragen werden, kann Capoeira eine Möglichkeit sein, Gefühle zu äußern."

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Momentan arbeitet Capoeira4Refugees daran, langfristige Projekte zu etablieren. Ein Ziel ist es, talentierte Jugendliche selbst zu Capoeira-Trainern auszubilden.

"Die Kinder brauchen eine Konstante in ihrem Leben", sagt Trainer Daniel, "damit aus ihnen körperlich und geistig gesunde Erwachsene werden."

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Viele Fragen nach Schuld und Verantwortung in den Jugoslawienkriegen sind unbeantwortet, Meinungen festgefahren.

Auf einer Studienreise nach Serbien suchen die Teilnehmer Antworten - und eine gemeinsame Erinnerung..

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1992 wurde er als 17-Jähriger von serbischen Soldaten als lebender Schutzschild an der Front missbraucht. Sein jüngerer Bruder starb neben ihm im Kugelhagel, insgesamt verlor Duratovic 47 Familienmitglieder im Krieg.

Nach Kriegsende baute er sein Heimatdorf Prijedor wieder auf, half bei der Suche nach Massengräbern und beerdigte Hunderte seiner Landsleute auf Friedhöfen. In Prijedor will er nun ein Mahnmal für die im Krieg getöteten Kinder bauen.

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Duratovic gehört seit 2010 zu Memory Lab, einem besonderen Netzwerk aus Fachleuten und Engagierten, die sich mit Erinnerungsarbeit beschäftigen. Er und andere Teilnehmer besuchen bedeutende Plätze und Orte der Jugoslawienkriege und tauschen sich über die Aufarbeitungsprozesse in anderen Ländern aus.

Das hat ihm eine neue Haltung zum Jugoslawienkrieg ermöglicht: "Hier habe ich Serben kennengelernt, die mir die Hand gereicht haben."

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Abgrenzung, Misstrauen und immer wieder Gewalt prägen den Alltag in Israel. Dass Frieden nur auf Augenhöhe zwischen jüdischen und arabischen Mitbürgern möglich ist, hat man in der Begegnungsstätte Givat Haviva früh erkannt.

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Eine wichtige Rolle spielen dabei Frauen. Auf dem Campus kommen sie zusammen und arbeiten z.B. in einem Workshop an ihren Führungsqualitäten. Für Givat Haviva sind sie die Schnittstellen zu den Bürgerinnen in ihren jeweiligen Gemeinden.

Mit einem Pilotprojekt will Givat Haviva mehr arabische Frauen in Beschäftigung bringen. So könnten Familien auch ein zweites Einkommen generieren. Bisher lebt jede zweite arabische Familie unterhalb der Armutsgrenze.

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Muhammad Darawshe war 2016 Richard von Weizsäcker Fellow der Robert Bosch Academy und ist "Director of Planning, Equality and Shared Society" bei Givat Haviva. Er erklärt, was nötig ist, damit Juden und Araber in Israel friedlich zusammenleben.

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Lesen Sie mehr zum Thema Frieden und die vorgestellten Projekte im aktuellen Magazin.

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Außerdem:

FRIEDEN FÖRDERN IN BEWEGTEN ZEITEN

Ein Essay von Frank-Walter Steinmeier

ZWISCHEN DEN WELTEN
Versuchte Annäherung von Ukrainern und Russen

SCHNELLE HILFE FÜR STARKE FRAUEN
Wenn Friedensaktivistinnen selbst Hilfe brauchen

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David Harland ist seit 2011 Direktor des Centre for Humanitarian Dialogue (CHD) in Genf. Die private Organisation vermitteltin bewaffneten Konflikten.

Die Mediatoren des Zentrums werden von Konfliktparteien angefragt oder gehen selbst auf diese zu, wenn sie einen Konflikt als verhandlungsreif einschätzen.

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Der Konflikt im Osten der Ukraine droht international in Vergessenheit zu geraten und spaltet das Land. Dabei brauchen die Menschen gerade jetzt die Aufmerksamkeit des Westens, um zu einem friedlichen Zusammenleben zurückzufinden.

Die Weiterbildung Ukraine Calling für deutsche Vertreter aus Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft hilft, Kontakte ins Land zu knüpfen.

Im September 2016 reisten 15 Teilnehmer nach Kiew, um ihr Wissen über die Ukraine zu vertiefen und ihre eigenen Projekt voranzutreiben.

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Sarah Reinke ist eine der Teilnehmer. Sie leitet das Berliner Büro der Menschenrechtsorganisation "Gesellschaft für bedrohte Völker".

Sie hat gelernt, dass das weitverbreitete Bild von der Ukraine als geteiltem Land so nicht stimmt. "Die Ukraine ist eine hybride Gesellschaft. Manche schauen Richtung Moskau, andere gleichen ihren Lebensstil an Europa an."

Eben dieses Wissen um die Verfasstheit des Landes ist wichtig für Reinke bei ihrem Projekt: Dem Aufbau einer Menschenrechtsorganisation.

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So lernen die Menschen aus Nachkriegsgenerationen verschiedener Länder nicht nur etwas über die Konflikte eines anderen Landes, sondern beginnen gleichzeitig, sich mit der kriegerischen Vergangenheit ihrer Heimat zu beschäftigen.

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Übersicht

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Kapitel 1 FRIEDEN

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Kapitel 2 Capoeira4Refugees

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Kapitel 3 Memory Lab

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Kapitel 4 Givat Haviva

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  • Multimedia-Reportage zum Robert Bosch Stiftung Magazin, Nr. 21, Dezember 2016
    Das Magazin steht unter www.bosch-stiftung.de zum Download bereit.
    Herausgeber: Robert Bosch Stiftung GmbH, Heidehofstraße 31, 70184 Stuttgart, magazin@bosch-stiftung.de
    Geschäftsführung:
    Uta-Micaela Dürig, Prof. Dr. Joachim Rogall
    Verantwortlich: Stefan Schott, Bereichsleiter Kommunikation
    Redaktion: Julia Rommel (Leitung), Selina Gerlach, Eva Wolfangel, Alexandra Wolters, Marina Kunert (Pageflow)
    Layout und Produktion: C3 Creative Code and Content GmbH, Berlin Druck: J. F. Steinkopf Druck GmbH, Stuttgart
    Texte im Magazin zu den hier vorgestellten Projekten:
    Theresa Breuer, Agnes Fazekas, Julia Rommel, Eva Wolfangel, Alexandra Wolters

    Bildrechte: C3, Cedric Widmer, David Ausserhofer, Eva Wolfangel, Global Arts Corps, Jonas Opperskalski, Julia Rommel, Marko Risovic, Nadia Bseiso, Robert Bosch Stiftung, Sergey Nivens, Ucci Shtangret

    Impressum Robert Bosch Stiftung Datenschutz